Der Alltag eines Verkäufers

28. April 2022

Für einen Einblick in unser Unternehmen möchten Ihnen mein Kollege Stephan und ich Ihnen gerne den Verkauf bei BEGASOFT etwas näher bringen und Ihnen zeigen, wie unser Alltag aussieht. Keine falsche Scheu, wir wollen Ihnen nichts verkaufen, zumindest jetzt noch nicht.

Lassen Sie mich Ihnen eine Geschichte dazu erzählen:

Dienstag, 07:22 Uhr leichter Regen, die Frisur hält. Die Schanzenstrasse herunterschlendernd schlürfe ich an meinem Kaffee und gehe nochmals die Vorbereitungen für das Meeting mit dem potenziellen Kunden durch, mit welchem ich mich heute Vormittag für ein Erstgespräch treffe.

Der potentielle Neukunde wurde von einer bestehenden Kundin auf uns aufmerksam gemacht, die mit unserer Dienstleistung sehr zufrieden war. Er hat sich kurz darauf per E-Mail bei mir gemeldet, um mir gemeinsam an einem Tisch sein geplantes Vorhaben erläutern zu können.

Da eine Mail die Vibes des Gegenübers oft nicht 1:1 übermitteln kann, rief ich den guten Herrn an und es stellte sich heraus, dass er, wie bereits erwähnt, über zwei Ecken und eine Veranda von BEGASOFT gehört hat. "Ich hoffe nur Gutes", meinte ich im Halbwitz und mit einem ausgiebigen und langen berntypischen "Iu" gab er mir zu erkennen, dass dies der Fall war.

Die meisten Kund:innen kommen nicht von selbst auf uns zu, der Erstkontakt mit der potenziellen Kundschaft stellen wir her. Sei es per Mail, Telefon, Events oder Brieftaube. Mittels frohlockender Botschaft klopfen wir bei der zukünftigen Kundschaft an und fragen sie ob sie Lust haben rauszukommen, um mit uns zu spielen.
Wir können uns also glücklich schätzen und stolz sein, kommen wie im geschilderten Fall, Kunden via Mund-zu-Mund Propaganda direkt auf uns zu und das zeigt, dass wir unsere Arbeit richtig machen und dies auch so wahrgenommen und weitervermittelt wird.

Eine Stunde nach meinem Erscheinen, ist der Kunde pünktlich eingetroffen. Ich bringe ihm Kaffee und Wasser dann legen wir schon los.

Sein Unternehmen entwickelt eine Applikation «XY» für ein Kundensegment «YZ». Die Anforderungen und der Bedarf sind klar. Der potentielle Kunde möchte die benötigte Cloud-Umgebung in unserem hochprofessionellen Datacenter aufbauen und betreiben. BEGASOFT soll sich um die Applikation kümmern, als wäre sie ein rohes Ei.

Nun da BEGASOFT schon einige Jährchen im Business ist, haben wir natürlich mehr als ein/zwei Produkte und Möglichkeiten anzubieten. Ich erzähle dem Kunden also von unserem umfassenden Produkte- und Dienstleistungsportfolio... - und wenn Sie dies als Leser:in auch interessiert sind, können Sie sich gerne unter vespa@begasoft.ch bei mir melden - ich mache Scherze.

Jedenfalls erkläre ich dem Kunden, dass sich sowohl die benötigte Cloud-Plattform als auch alle von ihm gewünschten Services massgeschneidert konfigurieren lassen. Neben den technischen und kommerziellen Gegebenheiten, seine Applikation betreffend, werden auch mögliche Zusammenarbeits- und Synergiemöglichkeiten ausgelotet.

Wo will der Kunde hin und wie können wir ihn dabei unterstützen? Wie können die Gegebenheiten der Applikation bzw. beim Kunden in ein/zwei Jahren aussehen und will man z.B. wachsen oder ins Ausland expandieren? Im geschilderten Fall gibt es keine konkreten Bedürfnisse und Szenarien, die kurzfristig berücksichtigt werden müssen, dennoch ist BEGASOFT die umfassende Kenntnis des Applikations- und Kundenumfelds für die zukünftige Zusammenarbeit wichtig - Mittdenken und Möglichkeiten aufzeigen kann also von BEGASOFT erwartet werden.

Ich vermittle ihm, dass er mich nicht los ist, nachdem er «Ja» oder eher «Iu» zu einer Offerte gesagt hat. Im Gegenteil bleibe ich, bleiben wir (und hier wird’s kitschig) an seiner Seite.

Nach diesem Gespräch erstelle ich eine Offerte mit sämtlichen relevanten Informationen, spreche mich mit unseren Cloud-Engineers ab, damit ja nichts vergessen geht und versende die Offerte mit einem netten Begleit-Mail, viel Herzblut und grosser Hoffnung auf Erfolg.

In unserem CRM trage ich alle gesammelten Informationen ein und aktualisiere den Status dieser Verkaufsmöglichkeit - Sie wissen schon, das übliche Verkaufshandwerk.

Im optimalen Fall sagt der Kunde zu und wir können (nach einer kleinen internen Siegesfeier), gemeinsam mit dem Kunden ein weiteres spannendes Projekt realisieren.

Es gibt aber auch, (dies natürlich nur ganz selten) das wir nicht erfolgreich sind und Absagen erhalten. Doch lassen Sie mich dies ein anderes Mal erzählen.

Wir wünschen Ihnen einen schönen Tag und bis bald.

Beste Grüsse
Alessandro Vespa & Stephan Berger

Alessandro Vespa Stephan Berger

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